Am Mittwoch Abend wurde die FF Brandoberndorf zusammen mit
dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter
Person auf der Straße zwischen Brandoberndorf und Grävenwiesbach
alarmiert.

An der Einsatzstelle ergab die Erkundung, dass zwei Kleinwagen frontal
zusammen gestoßen waren. Beide Fahrzeuge waren nur mit dem 
Fahrer besetzt, beide Fahrer waren in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.
Daraufhin wurde die Feuerwehr Grävenwiesbach nachgefordert.

Der Fahrer eines Fahrzeuges war so schwer verletzt, dass er mit einer
sogenannten Crash-Rettung schnellstmöglich aus seinem Fahrzeug 
befreit werden musste. Diese Aufgabe übernahm die Feuerwehr 
Brandoberndorf. Mit Hilfe von Schneidgerät, Spreizer und Rettungs-
zylinder wurde der Fahrer aus dem Fahrzeug gerettet und an den 
Rettungsdienst übergeben.

Die mittlerweile eingetroffene Feuerwehr aus Grävenwiesbach übernahm
die Rettung des zweiten Fahrers. Dieser war nicht so schwer verletzt und
wurde schonend aus seinem Fahrzeug gerettet. Dazu wurde die B-Säule
seines Fahrzeugs entfernt.

Anschließend wurden auslaufende Betriebsmittel aufgenommen und
Fahrzeugtrümmer von der Straße geräumt. Zur Unfallursachenermittlung
wurde ein Lichtmastfahrzeug der Feuerwehr Oberursel-Bommersheim
alarmiert. Dieses leuchtete für Polizei und Staatsanwaltschaft die Unfallstelle
aus.

Um 21.04 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr Brandoberndorf beendet.
Nach 20 Minuten Reinigung der eingesetzten Geräte waren die Fahrzeuge
wieder einsatzbereit.

Bilder: FF Grävenwiesbach

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Bilder: C. Lewalter

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Bilder: H.-W. Homberg

Serie: image 1 0f 4 thumb Serie: image 2 0f 4 thumb Serie: image 3 0f 4 thumb Serie: image 4 0f 4 thumb Link zur Homepage der Feuerwehr Grävenwiesbach

Link zum Bericht von mittelhessen.de

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Im Einsatz waren:
FF Brandoberndorf mit HLF 20/16, LF 8/6G und LF 16-Ts
FF Grävenwiesbach mit ELW 1, LF 10/6, TLF 20/25
FF Hundstadt mit LF 8/6, RW1
FF Bommersheim mit GW-Licht
Waldsolms 01
Waldsolms 02
Grävenwiesbach 01
Kreisbrandinspektor Lahn-Dill 01

2 Rettungswagen (Kraftsolms und Wetzlar)
2 Notärzte (Weilbung und Gießen)

Polizei Wetzlar mit 4 Streifen
Staatsanwaltschaft

Polizeibericht (Link zum Original):

Gießen (ots) - Auf der L 3055 zwischen Grävenwiesbach und Brandoberndorf ereignete
sich gegen 18.45 Uhr ein folgenschwerer Verkehrsunfall.

Ein 23-jähriger aus Waldsolms fuhr mit seinem Pkw auf der o. a. Strecke von Grävenwiesbach
in Richtung Brandoberndorf. Ausgangs einer langgezogenen Rechtskurve geriet er mit seinem
Pkw, aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem
entgegenkommen Pkw zusammen, der von einem 18-jährigen gesteuert wurde, der ebenfalls
aus Waldsolms stammt. Beide Fahrzeugführer wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt,
verletzten sich dabei schwer und mussten von der Feuerwehr geborgen werden. Beim
Unfallverursacher mussten noch an der Unfallstelle Reanimationsmaßnahmen durchgeführt werden.
Beide Unfallbeteiligte wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert

Die Feuerwehren aus Brandoberndorf, Grävenwiesbach und Usingen, Notarzteinsatzfahrzeuge
aus Weilburg und Gießen sowie ein Rettungswagen aus Kraftsolms waren an der Unfallstelle
eingesetzt. Ein Vertreter der zuständigen Staatsanwaltschaft und ein Unfallsachverständiger
waren ebenfalls vor Ort.

An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden, sie waren nicht mehr fahrbereit
und mussten abgeschleppt werden. Für die Zeit der Unfallaufnahme musste die Landesstraße
voll gesperrt werden.